Scham - die tabuisierte Emotion und ihre gesellschaftliche Bedeutung

19. August 2017 -
19:00 bis 21:00

Akademie aktuell

Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Begegnung, in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann. Unerkannte Schamgefühle können z.B. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Gewalt umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, so Leon Wurmser, "die Wächterin der menschlichen Würde".

Dr. Stephan Marks

Dr. Stephan Marks, Freiburg, ist Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuchautor; er bildet seit vielen Jahren Menschen, die mit Menschen arbeiten, über Scham und Menschenwürde fort, vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika.

Der Eintritt ist frei.

Päd. Verantwortung: Dr. Julia Enxing, St. Jakobushaus

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