Was geschieht, wenn wir beten?
Theologische Annäherungen an das Bittgebet 3.-5.2.2012


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Seminar für Fachkräfte in KiTas
6.-8.2.2012



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Selbstbewusstes Personal sorgt für Attraktivität
Tagung von Pastoralpsychologen zur Personalentwicklung
 
Goslar. „Eine selbstbewusste Sicht auf eigene Fähigkeiten stärkt  Mitarbeitende in ihrem Beruf und macht Kirche attraktiv.“ Da ist sich Tilman Kingreen, Pastoralpsychologe und Personalberater der hannoverschen Landeskirche, sicher. „ Mitarbeitende gewinnen an Ausstrahlung. Das macht Kirche bunt, lebendig und attraktiv.“  Auf der Tagung „Personal Entwicklung Personzentriert“ in der Akademie der Diözese Hildesheim unterlegte der evangelische Pastor diese These vor 30 Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet anhand seiner Arbeit.
 
Kingreen, der seit zwei Jahren die Arbeitsstelle für Personalberatung und –entwicklung in Hannover leitet, machte deutlich: „Es ist wichtig, dass wir Mitarbeitende darin stärken und fördern, Auskunft geben zu können über das, was sie antreibt und welche Botschaft sie haben.“  Es komme daher entscheidend darauf an, Menschen dabei zu helfen sich ihrer Kompetenzen bewusst zu werden und ihre eigenen Ziele zu entwickeln. „Wenn es gelingt, sich der eigenen beruflichen Leidenschaft zu nähern, dann entsteht daraus eine eigene Wirksamkeit und Kreativität“.  Bislang haben über 150 Pastorinnen und Pastoren die Arbeit der Beratungsstelle genutzt, deren Angebot gegenwärtig auf Geistliche beschränkt ist. So wie bereits im Bistum Freiburg praktiziert, könnte es  aber auch für andere Berufsgruppen attraktiv sein.
 
Peter Abel, promovierter katholischer Theologe und Leiter der Arbeitsstelle für pastorale Fortbildung und Beratung der Diözese Hildesheim, sagte in seinem Vortrag : „Personalentwicklung schaut aus der Vogelflugperspektive auf die Organisation , aber auch auf die Mitarbeitenden und deren Arbeitszufriedenheit.“ Das Personal seines Bistums stehe auf Grund des Priestermangels vor gravierenden Herausforderungen. Das Ziel seiner Arbeit sei es daher, ein „Mit-Unternehmertum“ zu fördern. „Wir wollen durch unsere Arbeitsstelle Menschen darin befähigen, Freiräume für ihre Entwicklung zu entdecken, aber auch die Last solcher Möglichkeiten zu tragen.“
 
Im Profit-Bereich der Personalberatung ist der Hildesheimer Trainer Albert Siepe mit einem eigenen Unternehmen tätig. Für ihn sind die aktuellen Entwicklungen vor allem durch die Burn out-Problematik geprägt. „Viele sind den Erfordernissen des Berufsalltags so nicht mehr gewachsen.“  Siepe stellte Modelle von Firmen vor, die für ihr Personal in beruflichen und persönlichen Krisensituationen kostenlose Beraterangebote zur Verfügung stellen. Wichtig sei es für Führungskräfte, wirklich wertschätzend und zielführend mit ihren Mitarbeitenden umzugehen. „Das beginnt bei dem persönlichen Kontakt und wird sichtbar in gesunden Arbeitsstrukturen.“
 
Die jährliche Tagung der Sektion „Personzentrierte Psychotherapie und Seelsorge“ der „Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie“ (DGfP) fand Mitte Januar im St. Jakobushaus Goslar statt. Die DGfP ist der Ökumenische Fachverband für Seelsorge, Beratung und Supervision in Deutschland.  In ihm sind rund 700 Pastorinnen und Pastoren,  Priester und kirchliche Mitarbeitende zusammengeschlossen, die in Seelsorge, Supervision, Ausbildung und Beratung in kirchlichen Arbeitsfeldern tätig sind.   Weitere Informationen:
www.pastoralpsychologie.de 
 
Stade, 21. Januar 2012                                                            Sonja Domröse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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 Dr. Peter Abel, 2.v.r

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 Albert Siepe                   Tilmann Kingreen