Verwundbarkeit. Nachdenken über Chancen und Risiken weltoffenen Lebens

1. Dezember 2017 - 18:00 bis 3. Dezember 2017 - 13:30

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Ist nicht mit der Vorstellung des souveränen Menschen eine wichtige Dimension im Ringen um die Frage „Was ist der Mensch?“ verloren gegangen? Verwundbarkeit etabliert sich derzeit als ein Schlüsselbegriff des Nachdenkens über das Menschsein. Mit diesem Begriff wird die Angewiesenheit der Menschen aufeinander als Ressource eines solidarischen Zusammenlebens neu entdeckt. Zugleich wird damit aber auch das Risiko der Ausbeutbarkeit der Menschen beschrieben.

Welche Bedeutung birgt Verwundbarkeit für eine theologische Perspektive auf das Leben? Das Seminar geht zwei Aspekten von Verwundbarkeit auf die Spur: Zum einen erproben wir ein Sprechen, nicht vom souveränen, sondern vom verwundbaren Gott, der sich im Gekreuzigten zu erkennen gibt. Zum anderen wollen wir die Politiken der Härte und der Schließung, die auf Unverwundbarkeit setzen, näher betrachten. Wir möchten gemeinsam erarbeiten, welche Bedeutung das Wahrnehmen von Verwundbarkeit für politisches Handeln im Interesse von Weltoffenheit besitzen könnte.

Die Kosten pro Person liegen mit Unterkunft und Verpflegung im Zweibettzimmer bei 120,00 € oder 148,00 € im Einzelzimmer, ermäßigt: 76,00 €.

Referent: Dominik Gautier, Oldenburg
Päd. Verantwortung: Dr. Julia Enxing, St. Jakobushaus

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