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Das phänomenologische Denken |
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Edmund Husserl und seine Schule
Grundkurs Philosophie
9. bis 11. September 2011
Mitten in der Hochzeit der Lebensphilosophie einerseits und des Neukantianismus andererseits beginnt Husserl sein Philosophieren. Das 20. Jahrhundert beginnt mit zwei Aufsehen erregenden Werken: Sigmund Freuds ‚Traumanalyse' und Edmund Husserls ‚Logische Unter-suchungen'. Mit Husserl beginnt eine neue Form des Philosophierens. Es ist der Versuch die Philosophie end-lich als eine strenge Wissenschaft einzuführen; dem Philosophieren ein sicheres, festes Fundament zu geben. Diese Form des Denkens fasziniert, Husserls Denken entfaltet eine schulbildende Wirkung bei Denkern wie: Max Scheler, Edith Stein, Eugen Fink, Hedwig Conrad-Martius, und nicht zuletzt auch (leider) bei Martin Heidegger. Nicht vergessen werden darf der Einfluss, den das phänomenologische Denken auf die Tiefenpsychologie und Psychotherapie hatte und immer noch hat. Vor allem Vertreter der Daseins-Analyse (L. Binswanger) und die Psychiater des Wengener-Kreises (Straus, Minkowski, von Gebsattel) begreifen sich selbst als ‚Phänomenologen'.
Referent und Seminarleitung: Dr. Wolfgang Gleixner, St. Jakobushaus
Kosten: 110,00 € pro Person im Zweibettzimmer, 138,00 € im Einzelzimmer,
50,00 € für Schüler (innen) und Studierende pro Person im Zweibettzimmer
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