Die Sandwich-
position der stellvertreten-
den Leitungs-
kraft


Seminar für sozialpädago-gische Fachkräfte in der Kinder-tagesstätte in Kooperation mit dem Caritasverband der Diözese Hildesheim 30.5.-1.6 2012



Achtung
Termin-
änderung
Die Pädagogik
nach Mater
Margarete
Schörl

Eine Bildungs-
arbeit, die
bewegt
25.-27.6.12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Dr. Wolfgang Gleixner
Ein Projekt des St. Jakobushaus

Dass die „Welt“ unübersichtlich ist, ist eine (inzwischen wohl weit verbreitete) Empfindung. Etwa so: Weder die „innere“ noch die „äußere“ Welt präsentiert sich als ein wohlgestalteter Kosmos. Das erklärt das offensichtlich weit verbreitete Gefühl von existenzieller Ungeborgenheit, geradezu eine „metaphysische Heimatlosigkeit“. Und das auch – ja gerade – bei den (sogenannten) politischen und wirtschaftlichen Eliten. Ablesbar beispielsweise an dem stetig wachsenden einschlägigen „Buchmarkt“; und – vor allem an der Vielzahl der Angebote (der eine entsprechende Nachfrage entspricht) an Beratung, Supervision, Coaching (u. ä.) für die unterschiedlichsten Führungskräfte. Manchem Begrüßenswerten und Sinnvollen steht hier bedauerlicherweise viel Unseriöses gegenüber. Sieht man etwas näher hin, stellt ich das so dar: Aufgeblasene Titel, schwache Inhalte, fehlende Methodenkompetenz und ein guruhaftes Auftreten der „Seminarleiter“ sind leider nicht allzu selten. So zusammengefasst: Dieser Markt ist – so scheint es – selbst nicht nur ein Ausdruck, sondern Teil dieser allgemeinen Unübersichtlichkeit. Nicht wenige dieser Psychokurse und Erfolgstechniken sind (in einem ausdrücklichen Wortsinne) „oberflächlich“, einzelne sogar „gefährlich“. Sie sind in Wahrheit oftmals Teil des Problems, dessen Lösung sie beanspruchen zu sein. Vor allem dann, wenn sie grundlegende Einsichten in Aussicht stellen. Sie klären nicht die Persönlichkeit, mindern nicht die von vielen drückend empfundene existenzielle Unübersichtlichkeit.

 

 
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