Was geschieht, wenn wir beten?
Theologische Annäherungen an das Bittgebet 3.-5.2.2012


Mitarbeiter-
gespräche kompetent führen

Seminar für Fachkräfte in KiTas
6.-8.2.2012



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Management und Philosophie. Drucken E-Mail

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Dr. Wolfgang Gleixner
Ein Projekt des St. Jakobushaus

Dass die „Welt“ unübersichtlich ist, ist eine (inzwischen wohl weit verbreitete) Empfindung. Etwa so: Weder die „innere“ noch die „äußere“ Welt präsentiert sich als ein wohlgestalteter Kosmos. Das erklärt das offensichtlich weit verbreitete Gefühl von existenzieller Ungeborgenheit, geradezu eine „metaphysische Heimatlosigkeit“. Und das auch – ja gerade – bei den (sogenannten) politischen und wirtschaftlichen Eliten. Ablesbar beispielsweise an dem stetig wachsenden einschlägigen „Buchmarkt“; und – vor allem an der Vielzahl der Angebote (der eine entsprechende Nachfrage entspricht) an Beratung, Supervision, Coaching (u. ä.) für die unterschiedlichsten Führungskräfte. Manchem Begrüßenswerten und Sinnvollen steht hier bedauerlicherweise viel Unseriöses gegenüber. Sieht man etwas näher hin, stellt ich das so dar: Aufgeblasene Titel, schwache Inhalte, fehlende Methodenkompetenz und ein guruhaftes Auftreten der „Seminarleiter“ sind leider nicht allzu selten. So zusammengefasst: Dieser Markt ist – so scheint es – selbst nicht nur ein Ausdruck, sondern Teil dieser allgemeinen Unübersichtlichkeit. Nicht wenige dieser Psychokurse und Erfolgstechniken sind (in einem ausdrücklichen Wortsinne) „oberflächlich“, einzelne sogar „gefährlich“. Sie sind in Wahrheit oftmals Teil des Problems, dessen Lösung sie beanspruchen zu sein. Vor allem dann, wenn sie grundlegende Einsichten in Aussicht stellen. Sie klären nicht die Persönlichkeit, mindern nicht die von vielen drückend empfundene existenzielle Unübersichtlichkeit.

 

 
Die Führungskraft als "Künstler" Drucken E-Mail

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Dr. Wolfgang Gleixner

 1986 erscheint die Studie: Ethos und Religion bei Führungskräften. Die dort vorgestellten Ergebnisse sind noch heute relevant.

Die Führungskräfte empfinden ihr Verhältnis zu den Kirchen als gestört; sie fühlen sich in Gewissensfragen alleine gelassen.

Unabhängig davon, ob das im Einzelnen zutrifft, ob hier nicht etwas von den Kirchen gefordert wird (nämlich den Führungskräften insgesamt und überhaupt ethische Verantwortung abzunehmen), das sie nicht erfüllen können, ist eines sicher nicht von der Hand zu weisen: Die Kirchen widmen den Führungskräften nicht die Aufmerksamkeit, die angesichts ihrer sozialen, gesellschaftlichen Bedeutung, auch der persönlichen Belastung notwendig wäre.

Ich möchte im Folgenden nicht theologisch argumentieren, sondern (im weitesten Sinne) sozialwissenschaftlich (sozialpsychologisch). Allerdings verstehe ich diese Ausführungen durchaus auch als Vorarbeit für eine mögliche normative Leitlinie für Führungskräfte. Um eine Führungskraft zu sein, reicht es eben nicht hin – wie es manche selbsternannte Berater offerieren – über glühende Kohlen zu laufen, einen Trommelkurs zu belegen oder sonst einen Psycho-Crashkurs zu absolvieren.

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Lehrerfortbildung: Einführung in die gewaltfreie Kommunikation Drucken E-Mail

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Dr. Wolfgang Gleixner

1. Es gibt unterschiedliche Instrumente der Konflikt-Lösung. Zu Recht wird ihr viel Aufmerksamkeit geschenkt.

2. Die gleiche Aufmerksamkeit sollte der Konflikt-Prävention geschenkt werden.

3. Eine sehr wesentliche Form der Konflikt-Prävention ist die gewaltfreie Kommunikation.

4. Sprache – darauf hat die Philosophie schon vor Jahrzehnten aufmerksam gemacht – ist kein "neutrales" Instrument; sie bildet nicht nur Welt, Dinge, Zustände ab. Sprache, Sprechen, Kommunikation konstituiert Wirklichkeit.

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Bedeutung der Fort- und Weiterbildung in sozial-caritativen Einrichtungen Drucken E-Mail
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Dr. Wolfgang Gleixner
Bedeutung der Fort- und Weiterbildung in sozial-caritativen Einrichtungen

Das ist ein Thema, das schon seit einigen Jahren als vordringliches Thema begriffen wird. Das darf als Anzeichen genommen werden, wie tiefgreifend sich der soziale Kontext der Gesellschaft ändert. Ganz allgemein gilt: Noch nie hatte die Fort- und Weiterbildung so einen hohen (persönlichen, gesellschaftlichen, ökonomischen) Stellenwert wie heute. Die Gründe liegen auf der Hand. Wir leben in einer dynamischen Gesellschaft; hochkomplex; sich stetig ausdifferenzierend. Berufsbilder verändern sich; auf jedem Gebiet eine kaum noch zu bewältigende Informationsflut. Hinzu kommt (und das macht die Problemlage nicht einfacher), dass die Maßstäbe, nach denen Wissen und Information ausgewählt, geordnet und strukturiert werden (was ist für den Menschen, für eine humane Gesellschaft wirklich und wahrhaftig wichtig) sich verflüchtigen oder zweifelhaft werden. Das Problem beginnt also.

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Ethiktypen Drucken E-Mail
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Achim Engstler / Andreas Fritzsche
Ein Beitrag aus der philosophischen Erwachsenenbildung

Seminare der philosophischen Erwachsenenbildung finden jenseits des Streits akademischer Theorien statt. Sie sollen Fragen klären, die nicht aus der Beschäftigung mit philosophischer Forschung entstanden sind, sondern sich aus dem alltäglichen Leben ergeben haben. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei Fragen der Ethik zu, worunter wir die Reflexion auf Moral, d.h. das faktische Handeln oder die "Sitte", verstehen. Teilnehmer ethischer Seminare in der Erwachsenenbildung erwarten, daß ihnen die philosophische Ethik dazu verhilft, sich als Handelnde kritisch wahrzunehmen. Wie handle ich eigentlich, d.h. wonach richte ich mich in meinem faktischen, zumeist unreflektierten Handeln? Wie kann ich prüfen, ob ich richtig gehandelt habe? Warum handle ich so, wie ich handle, und kann ich erreichen, daß ich immer öfter gut handle? Zur eigenständigen Beantwortung dieser Fragen soll die ethische Erwachsenenbildung beitragen.

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Ökumenische Sozialethik Drucken E-Mail
sozialethik-klein

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Hans-Georg Babke und Andreas Fritzsche (Hrsg.)
Gerechtigkeit - ein globaler Wert

Angesichts der Pluralität von Kulturen, Religionen und Weltdeutungen und angesichts des Werte-Pluralismus stellt sich die drängende Frage, ob die Zeitdiagnose vom "Kampf der Kulturen" (Huntington) wirklich stimmt, oder ob es nicht doch jenseits des Pluralismus Ansätze für ein Weltethos, für einen Wertehorizont oder Verfahrensregeln gibt, die allen "Perspektiven" gemeinsam sind.

Wie groß ist der gemeinsame Nenner der Kulturen und Menschen? Kann der globale Markt durch ein globales Gerechtigkeitsethos gezügelt werden? Reicht die Goldene Regel - gleiches ist gleich zu behandeln - als Minimalform der Gerechtigkeit aus?

Sind die religiös-perspektivischen Wurzeln der partikularen Kulturen unhintergehbar?Ist Einheit in der Vielfalt möglich?


Bernward bei Don Boso
ISBN 3-7698-1411-8