Drogendelikte vor Gericht

2. März 2018 - 18:00 bis 4. März 2018 - 13:00

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Wiederholungsseminar


Grundlagen, Beweisaufnahme und Rechtsfolgen
Fortbildungs-Seminar für Schöffinnen und Schöffen

Schöffinnen und Schöffen wirken bei vielen Strafprozessen mit, in denen es um Drogenmissbrauch geht. Diese Straftaten sind nicht im Strafrecht geregelt, sondern in einer eigenen Rechtsquelle, dem Betäubungsmittelgesetz. Deshalb ist es für alle an der Rechtspflege beteiligten Personen sinnvoll, über ein gewisses Grundwissen über das Drogenstrafrecht zu verfügen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt richterlicher Tätigkeit ist die Entscheidung darüber, von welchem Sachverhalt in einem Strafverfahren auszugehen ist. Die Beurteilung der Aussagen von Zeug_innen und Angeklagten ist entscheidend für die Frage, ob die Angeklagten freizusprechen oder zu verurteilen sind. Erkennen Sie als Richter_innen nicht die Lüge oder den Irrtum in einer Aussage, so gehen Sie u.U. von einem falschen Sachverhalt aus und urteilen auch falsch. Ein weiteres Ziel des Seminars ist es daher, Grundlagen der Beurteilung von Aussagen kennen zu lernen, die uns in die Lage versetzen, besser entscheiden zu können, ob Zeug_innen die Wahrheit gesagt, gelogen oder geirrt haben.

Referent: Volker Talarowski, Castrop-Rauxel, Vorsitzender Richter am Landgericht Bochum
Seminarleitung: Elisabeth Keil, Akademie St. Jakobushaus

Der Preis inklusive Seminargebühr, Unterbringung und Vollpension beträgt 120,00 € pro Person im Zweibettzimmer, 148,00 € im Einzelzimmer.

 

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