Erziehung statt Strafe? Junge Straftäter vor Gericht

20. März 2015 - 18:00 bis 22. März 2015 - 13:00

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Teilnahmebedingungen »

 

Kooperationen: Vereinigung ehrenamtlicher Richter_innen — Deutsche Vereinigung der Schöff_innen — Landesverband Niedersachsen/Bremen e. V.

Mit der Bestimmung der Altersgrenze für die Strafmündigkeit und des pädagogisch ausgerichteten Jugendkriminalrechts hat der Gesetzgeber berücksichtigt, dass gelegentliche Normverstöße von Jugendlichen typisch für eine bestimmte Entwicklungsphase und daher vorübergehend sind.
Im Zusammenhang mit Gewalttaten junger Menschen wird in der Öffentlichkeit immer wieder diskutiert, ob das Strafmündigkeitsalter gesenkt und das Jugendstrafrecht verschärft werden soll. Eine Problemgruppe stellen die jugendlichen Intensivtäter dar, die bereits mehrfach auffällig geworden sind. Wie kann ihre kriminelle Karriere gestoppt werden?
Auch Schöff_innen müssen sich damit befassen, wie auf Straftaten Jugendlicher und Heranwachsender verantwor-tungsbewusst reagiert werden kann, damit sie nicht erneut straffällig werden. Hierzu enthält das Jugendgerichtsgesetz vielfältige Sanktionsmöglichkeiten, die dem Erziehungsge-danken Rechnung tragen.
In diesem Seminar geht es um die Grundlagen des Jugendstrafrechts und die Besonderheiten im Unterschied zum Erwachsenenstrafrecht.

Referenten: Rolf Wiegmann, Direktor am Amtsgericht a.D., Carsten Schindler, Richter am Landgericht Göttingen
Seminarleitung: Elisabeth Keil, St. Jakobushaus

Kosten: 114,00 € pro Person/DZ, 142,00 €/EZ

 

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